„Warén“

 

 

Kurz zum Inhalt des Buches:

Die Karanische Gesellschaft ist alt. Und zerbrechlich. Zwar haben sich die einstigen Siedler auf dem Planeten einrichten können, doch die Kargheit der Wüste und die Abhängigkeit von den Wahren Herrschern – immaterielle Wesen, die unter anderem Einfluss auf die Gefühle und Gedanken der Kara nehmen können – haben bisher verhindert, dass die Kara den Talkessel, den sie bewohnen, verlassen konnten.
Inzwischen leben nicht mehr alle Kara in der schützenden Stadt. Doch die Siedler wollen zurück oder zumindest Anteil haben an den Annehmlichkeiten, die sich durch den Nahrungsanbau in den städtischen Gärten bieten. Und das in einer Zeit, in der es in der Stadt selbst bereits gärt. Die Wahren Herrscher sind nicht ganz unschuldig daran, und auch die Geister – das Herrscher-Pendant zu den karanischen Siedlern – setzen alles in Bewegung, um Änderungen herbeizuführen. Und als sei das alles nicht genug, kommen auch noch diese Menschen nach Warén …

Die Parzival ist eines der noch wenigen Galaxy-Ships der Erde. Seine Besatzung wurde zum großen Teil aus erfahrenen Raumfahrern und Erkundern rekrutiert.
Unter ihnen auch Ines Braun. Woher ihre Erfahrung stammt, ist nicht klar; sie war vor einigen Jahren schwer verletzt in einer im All treibenden Rettungskapsel gefunden worden. Man hatte sie wieder zusammengeflickt, ihr Gesicht nahezu ohne Anhaltspunkte neu modellieren müssen. Ihr Gedächtnis ließ sich nicht flicken, alles vor dem vermuteten Unfall war wie ausgelöscht. Mehr noch: Es gab auch offenbar niemanden, der sie vermisste oder erkannte. Auf der Suche nach sich selbst hatte sie nicht nur überraschende fachliche Fähigkeiten beweisen, sie hatte auch versucht, ihre Recherchen literarisch zu verarbeiten.
Eine dieser Geschichte handelte von Katharina Brauer, einer über ihren Tod hinaus gefeierten Heldin, der Ines Braun in eben jenem Roman einen Mord unterstellte. Auf der Parzival nun trifft die Braun auf Menschen, die damals an der selben Expedition teilgenommen hatten. Unter anderem Katharinas letzter Lebensgefährte, Ricardo Thomas. Und ausgerechnet die beiden gehören zum ersten Landeteam …


Warén bekam den Alien Contact Award.


Das Cover des Buches gestaltete der Web-Site-Verlag; Titelbild von A. Simmons.


 

„Warén“

Aus Rezensionen

Siegfried Breuer (Alien Contact).
Ulrike Jonack hat mit Warén ein fulminantes Debüt vorgelegt

Martin Weber (FantasyGuide).
Ein beachtliches Debüt, das mit einigen interessanten Ideen aufwartet. Weniger empfehlenswert ist die Lektüre allerdings für diejenigen SF-Fans, die sich breit angelegte, Galaxien und Äonen umspannende Handlungsbögen oder auch action-betonte Abenteuer erwarten. Die linear erzählte Handlung konzentriert sich auf eine überschaubare Zeitspanne und spielt bis auf eine kurze Anflugszene im Weltraum auschließlich auf Warén. Im Mittelpunkt stehen die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Darauf aufbauend erfolgt die einfühlsame, interessante, aber gelegentlich auch etwas anstrengend zu verfolgende Schilderung des Aufeinandertreffens von unterschiedlichen Kulturen; ein Aufeinandertreffen, das unter den erschwerenden Umständen einer eskalierenden Krisensituation stattfindet. Jene, denen es weniger um Effekthascherei, sondern um intelligente Unterhaltung geht, sind mit >Warén< gut bedient, wenn sie bereit sind, sich nicht von den genannten kleineren Einschränkungen am Lesevergnügen stören zu lassen.


 

„Warén“

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„Warén“ ist vielerorts als „nicht mehr erhältlich“ markiert, aber bei buchhandel.de kann man es noch bestellen. Dazu listet die Plattform Buchläden auf, wo man das Buch dann eventuell abholen kann; beim Versand gibt es hin und wieder Einschränkungen.


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„Warén“ steht aber auch bei diesen Adressen noch drin, wenn auch oft als „nicht erhältlich“ markiert:
amazon.
Lehmanns.