jons Warén-Welt

„Tote Helden“ – Lexikalischer Teil

 

Hier finden Sie gesammelte Informationen, die für den Einstieg in die Collage „Tote Helden“ relevant sind. Die Einträge zu den Binnengeschichten der Collage finden Sie dort..


2292 wird im Eberon-Sektor eine Rettungskapsel gefunden, in der sich ein extrem verstümmelter Körper einer Frau befindet. Die Frau lebt noch und wird tatsächlich auch soweit stabilisiert, dass sie den Transport zur Erde übersteht und dort weiterbehandelt werden kann. Das bedeutet unter anderem, dass vieles chirurgisch wiederhergestellt werden muss – angefangen bei den meisten Knochen bis hin zum äußeren Erscheinungsbild. Für letzteres haben die Ärzte keine Vorlage, denn es einfach nicht zu ermitteln, wer die Frau ist. Als sie erwacht, klärt sich die Lage nicht – sie hat all ihre Erinnerungen verloren.

Da sie bis zur Entlassung aus der Klinik ihre Identität nicht erfährt, beginnt die Frau als Ines Braun ihr neues Leben. Am Anfang muss sie herausfinden, wo ihre Interessen und Talente liegen, um Fuß zu fassen in der Welt. Und immer geht es auch darum, einen Weg zu den verschütteten Erinnerungen zu finden. Letzteres versucht Ines Braun unter anderem mittels des Studiums von Berichten der Raumfahrtbehörde – immerhin war sie im Weltall gefunden worden.

Rahmen-Bedingungen:
Raumfahrt
Gesellschaft


 

Ines Braun


Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktionierte, auch nahezu jeder Knochen war mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelang es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.


o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.