„Der letzte Tag im Paradies“

Eine Geschichte aus der Vorzeit der Warén-Welt
erschienen in „Am Ende des Regens“
und in „Am Anfang war der Irrtum“
Für den Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie „Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2014“ nominiert.


Das All ist alt und lange vor dem Erscheinen der Menschen haben sich Zivilisationen entwickelt und sind wieder untergangen.
Die Nagha-Allianz gehört dazu. In ihrer Blütezeit umfasste sie Dutzende bewohnte Planetensysteme, kriegerische Auseinandersetzungen von Mitgliedswelten untereinander brachten sie aber in Schwierigkeiten. Um unbehelligt Forschung – auch und vor allem militärische – betreiben zu können, bewegte man einen Planeten von seiner erlöschenden Sonne fort in einen geheimen Raumsektor, stattete ihn mit künstlichen Sonnen aus und siedelte die besten Forscher der Allianz hier an.

Auch Eferent kam deshalb hierher. Statt Kriegsforschung interessiert ihn jedoch vor allem, wie man das Leben der Menschen verbessern kann, insbesondere Rohstoff- und Nahrungsmangel machen dem einfachen Volk zu schaffen. Als der Druck auf ihn wächst, sich an der Entwicklung von Waffen zu beteiligen, gelingt es ihm, sich dem zu entziehen. Zumindest glaubt er das.