„Am Ende des Regens“

erschienen in „Am Ende des Regens“


Auch wenn – zumindest in dem Quadranten, an dessen Rand die Menschen wohnen – sehr viele zivilisationsbildende Lebensformen unverkennbar menschenähnlich sind, existieren auch Ausnahmen. So gibt es beispielsweise auch in weitestem Sinne insektoide Formen wie die zwittrigen Trrk, wie sich die in fast noch frühzeitlichen Verhältnissen lebenden Wesen selbst nennen.
Dass es auf ihrem Planeten auch technisch viel höher entwickelte Artgenossen gibt, ist den meisten Trrk nicht bewusst. Sie leben noch recht archaisch und pflegen rücksichtslos wirkende Bräuche. Einer ist ein Initiationsritus, bei dem das zu Weihende ein Prüfungsjahr auf einer Insel zubringen muss. Es lebt allein dort und muss für alles selbst sorgen.
Rstr befindet sich mitten in diesem Prüfungsjahr. Es kann auf manches zugreifen, was Prüflinge vor ihm hinterlassen haben, und hat mit dem Krst – einer Art Hund – einen tierischen Gefährten. Die kommende Regenzeit würde zwar die Nahrungssuche erschweren, aber ansonsten scheint nichts Ungewöhnliches mehr bevorzustehen. Doch dann findet Rstr den Bunthäuter und schießlich tauchen sogar zwei fremde Trrk auf der Insel auf.