jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Raumfahrt: Galaxy-Ships – Stand 2313


Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als Erstes den Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Während die GS1 Hope gerade zu ihrem offiziellen Jungfernflug – diesmal mit 50 Mann Besatzung – unterwegs war, wurde bereits die verbesserte GS 2 Parzival erfolgreich getestet.
Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten, ab der GS 2 Parzival eine Art Garten- bzw. Park-Bereich und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

Bewaffnet sind die ersten Galaxy-Ships quasi gar nicht. Es gibt Einrichtungen, um im Notfall Asteroiden zu zerstören, und den schon bei den OOS gebräuchlichen Schutzschirm gegen kleinere Partikel – so etwas wie Strahlenkanonen und Geschossabschussrampen werden erst eingeführt, nach dem die GS 1 Hope bei ihrem 4. Flug (2303 TG) zwischen die Fronten zweier verfeindeter Sternenreiche geriet. Die schon existierenden Schiffe wurde nachgerüstet, die neuen von vornherein bewaffnet. Auch die Sicherheitsabteilung der Schiffe wurde entsprechend in Sachen Personal, Ausrüstung und Befugnisse erweitert.