jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Raumfahrt: Stationen

 

Erde und Mars

Stationen wurden seit Beginn der Raumfahrt immer wieder errichtet. Zum Zyklusbeginn gibt es sie im freien Raum, im Orbit von Himmelkörpern und auch auf Himmelskörpern. Letztere werden in der Regel als Basis bezeichnet, wobei das Wort eher die Funktion kennzeichnet und deshalb auch auf „schwebende“ Stationen angewandt wird, die als Versorgungs- und Knotenpunkt dienen.

Die Zuordnung zu den Flottenteilen bzw. den administrativen Einheiten ist sehr gemischt; es gibt sogar private Stationen. Polizeigewalt auf allen (außer den explizit militärischen) Stationen hat die Zivile Einsatzflotte.

Der Tagesrhythmus richtet sich auf Stationen nach der überwiegenden Besatzung. Das heißt zu Beginn und bis weit in den Erzähl-Zyklus hinein ausschließlich nach den 24-h-Rhythmus. Planetengebundene Stationen (Oberfläche oder Orbit) beginnen die Zeitrechnung mit dem TG-Standard der Inbetriebnahme. Sie berichten in Stationszeit und TG-Standard, wahlweise auch noch unter Angabe des Planetenstandards. Freie Stationen beginnen ihre Zeitrechnung mit dem TG-Standard der Inbetriebnahme der Station. Sie berichten in Stationszeit und TG-Standard.

Die Namensgebung der Stationen erfolgt individuell. Es gibt insbesondere für die letztlich der Erdregierung unterstellten Stationen auch eine systematische Bezeichnung. Sie besteht aus der Entfernungsangabe zur Erde (in ganzen Einheiten von H) und einer fortlaufenden Nummer. Benutzt werden aber in der Regel die Namen.

Die Kette

Fast von Beginn errichtete die International Space Organisation (ISO) einige größere, zumeist aber kleinere Raumstationen auch mit dem Ziel, ein Art Kette zum Proxima Centaurus hin zu erzeugen, an der entlang sich Schiffe zu diesem Gebiet „hangeln“ können. Als um 2210 die Entwicklung des neuen weitreichenden Schiffstyps (Out of Orbit) Fahrt aufnahm, beschleunigte man erst den Ausbau, mit jedem Reichweiten-Zuwachs der OOS nahm dieser allerdings ab, da die Schiffe lange Strecken auch ohne Zwischenstopp schafften. 2268 wurde das Projekt aufgegeben. Mit der ersten Raumknoten-Durchquerung 2270 verlor die Kette endgültig ihre ursprüngliche Bedeutung.

2276 werden einige Basen zwar noch genutzt (und durchaus auch gepflegt oder sogar ab und an erneuert), aber eher von privaten oder halbprivaten Schiffen und Transportern angeflogen, die hier auf dem Weg zu weiter außen gelegenen großen (Bio-)Stationen einen Zwischenstopp einlegen.
Liste relevanter Stationen (Stand 2276)

Santiago: Basisstation im freien Raum. Sie ersetzte 2268 die London. Jene war Bestandteil der „Kette“.

Sparik: Forschungsstation im freien Raum, in der in erster Linie biologische Probleme untersucht werden. Die meisten der Sparik-Projekte sind Bausteine zu Terra-Forming-Strategien. Der Forschungsflotte zugeordnet.
Unter der Leitung von Professor Kerin kam es im Juni 2275 zu ersten Problemen mit den auf Sparik gezüchteten Lebewesen; die Menschen verloren schon wenig später die Kontrolle über die Station. Die Zivile Einsatzflotte beginnt am 15. 7. 2275 offiziell ihren Einsatz,

Venedig: Kleine Station im freien Raum in der Nähe eines kleinen, dichten Nebels. Die Station wird oft besucht, 2275 wird deshalb beschlossen, sie durch eine größere, modernere Station (Projektname Fagoon) zu ergänzen bzw. zu ersetzen..